Mindestlohn: Zeiterfassung seit 2015 Pflicht

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  • 22.04.2015

Der Mindestlohn hat den deutschen Arbeitsmarkt erreicht. Seit dem 1.1.2015 sind Arbeitgeber verpflichtet, ihren Mitarbeitern mindestens 8,50 Euro pro Stunde zu zahlen. Außerdem hat der Gesetzgeber den Arbeitgeber in einigen Branchen dazu verpflichtet, die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter zu erfassen. Der Arbeitgeber wird durch die neuen Regelungen vor zusätzliche Aufgaben gestellt, bei denen clockodo helfen kann. Mindestlohn-konforme Zeiterfassung mit clockodo

Es drohen empfindliche Geldbußen

Bei Minijobbern reicht es seit Anfang dieses Jahres nicht mehr, die Arbeitszeit vertraglich zu vereinbaren. Auch bestimmte Branchen, die besonders anfällig für Schwarzarbeit sind, müssen Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit festhalten. Dazu zählen zum Beispiel das Baugewerbe, Gaststätten und Herbergen, Speditions-, Transport- und Logistikbereich, Unternehmen der Forstwirtschaft, Gebäudereinigung, Messebau und Fleischwirtschaft. Auch Zeitungszustellerinnen und -zusteller und Beschäftigte bei Paketdiensten müssen ihre Arbeitszeit aufzeichnen.

Ohne Dokumentation der Arbeitszeiten kann es für den Arbeitgeber zu empfindlichen Geldbußen kommen. Einem Arbeitgeber, der den Mindestlohn unterschreitet oder nicht pünktlich zahlt, droht ein Bußgeld von bis zu 500.00 Euro. Eine Verletzung der übrigen Vorschriften, zum Beispiel der Zeiterfassung, kann ein Bußgeld von bis zu 30.000 Euro nach sich ziehen. Über Details des Mindestlohngesetzes informiert eine PDF des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Pflichtangaben für den Mindestlohn

In einigen Branchen verlangt der Gesetzgeber seit dem 1.1.2015 Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit zu erfassen. Es genügt nicht mehr, nur die Anzahl der geleisteten Stunden aufzuzeichnen. Auch Pausenzeiten, Überstunden und Fehlzeiten, zum Beispiel durch Urlaub und Krankheit sind zu erfassen.

In welcher Form die Arbeitszeiten aufzuzeichnen sind, wurde nicht festgelegt. Das heißt, dass Sie auch auf Papierbelege zurückgreifen können. Doch da eine zweijährige Aufbewahrungsfrist der Belege besteht, kann das ein ziemlich mühsamer Prozess werden.

Zeiterfassung mit clockodo ist Mindestlohn-konform

Die elektronische Zeiterfassung mit clockodo ist mit dem Mindestlohn konform. Hier können Sie genau nachvollziehen:

  • Wann hat mein Mitarbeiter begonnen zu arbeiten?
  • Wann hat mein Mitarbeiter Pause gemacht und wie lange war diese?
  • Wann hat mein Mitarbeiter seinen Arbeitstag beendet?

Natürlich bietet clockodo darüber hinaus deutlich mehr Funktionen, doch sind Sie schon mit diesen Basics auf der sichereren Seite. Denn der Gesetzgeber verlangt eine zeitnahe und lückenlose Aufzeichnung der Arbeitszeiten. Spätestens am siebten Tag nach der erbrachten Arbeitsleistung muss diese dokumentiert werden. Mit clockodo kein Problem: Sie erfassen die Zeit hier schließlich bereits bei der Arbeit! Einfach zu exportierende Reports bescheinigen dem Arbeitgeber eine seriöse Erfassung der Arbeitszeiten.

Die webbasierte Software von clockodo benötigt nur einen Webbrowser. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anwendungen ist also keine weitere Installation von Software notwendig. Deshalb können Sie clockodo von überall aus aufrufen. Mit einem Mac, einem Windows- oder einem Linux-basiertem System. Oder natürlich auf ihrem Smartphone oder Tablet.


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