Nicht-abrechenbare Zeiten in Kanzleien erkennen und reduzieren

Mann mit Anzug und Smartphone in der Hand am Schreibtisch
Aktualisiert am 12. Dezember 2025
Autorin Kati
Geschrieben von Katharina Jaretzke

Kanzleien arbeiten mit festen Budgets und klaren Mandatszielen. Dennoch entstehen täglich Stunden, die sich nicht abrechnen lassen und im Arbeitsalltag kaum auffallen. Diese Zeiten binden Kapazitäten, erzeugen Kosten und bleiben oft ungenutzt. Wer versteht, wie sie entstehen und wie sie sichtbar gemacht werden, schafft die Grundlage für präzise Abrechnung, bessere Planung und wirtschaftliche Stabilität. Eine strukturierte Erfassung ist der entscheidende Schritt, um versteckte Potenziale im Kanzleialltag aufzudecken.

Key Takeaways

  • Nicht-abrechenbare Zeiten entstehen hauptsächlich durch unklare Prozesse, verspätete Erfassung und fehlende Kategorien.
  • Viele dieser Non-Billables werden durch präzise Dokumentation und klare Zuordnung sichtbar und reduzierbar.
  • Echtzeit-Erfassung und konsistente Beschreibungen erhöhen die Transparenz über Mandatsaufwand.
  • Clockodo unterstützt Kanzleien dabei, interne Zeitverluste zu erkennen und auf verlässlicher Basis zu optimieren.

Definition: Was sind abrechenbare und nicht-abrechenbare Zeiten in Kanzleien?

Abrechenbare Zeiten umfassen Tätigkeiten, die direkt der Bearbeitung eines Mandats dienen. Dazu gehören juristische Recherchen, Schriftsätze, Mandantenkommunikation und alle Schritte, die zur Lösung eines Falls beitragen. Nicht-abrechenbare Zeiten betreffen interne Aufgaben, für die keine Rechnung gestellt werden kann. Beispiele sind Organisation, interne Abstimmungen, allgemeine Weiterbildung oder administrative Tätigkeiten. Diese Unterscheidung ist entscheidend, weil sie zeigt, welche Anteile der Arbeitszeit Umsatz erzeugen und welche Kapazitäten intern gebunden sind.

Die Unterschiede zwischen abrechenbaren und nicht-abrechenbaren Stunden bilden die Grundlage für wirtschaftliche Entscheidungen in Kanzleien. Dieser Ratgeber zeigt, wie Non-Billables entstehen, wie man sie erkennt und wie unnötige interne Zeiten reduziert werden.

  • Abrechenbare Tätigkeiten umfassen beispielsweise Mandantenkommunikation, Schriftsätze, Recherche, Terminvorbereitung oder Beweisaufbereitung, Gerichtstermine, Rückfragen beantworten oder die Prüfung mandatsrelevanter Unterlagen.
  • Nicht-abrechenbare Aufgaben sind beispielsweise interne Abstimmungen, Fortbildungen, Aktenpflege oder IT-Administration, Bewerbergespräche oder Marketingmaßnahmen.
  • Die saubere Trennung dieser beiden Stundenarten beeinflusst sowohl die eigene Kanzlei-Rentabilität als auch die Mandatstransparenz unmittelbar.
  • Viele Non-Billables entstehen unbewusst und bleiben ohne konsequente Projektzeiterfassung unsichtbar.

Wie entstehen nicht-abrechenbare Stunden im Kanzleialltag?

Nicht-abrechenbare Zeiten entstehen, wenn Arbeitsprozesse nicht zentralisiert werden. Sie entwickeln sich schleichend im Tagesgeschäft, oft durch viele kleine Schritte, die nicht eindeutig zugeordnet werden und im Moment ihrer Ausführung nebensächlich wirken. Besonders in Kanzleien mit hoher Mandatsdichte und vielen parallelen Aufgaben entsteht schnell ein Umfeld, in dem kurze Tätigkeiten verloren gehen oder nicht erfasst werden. Jeder Kontextwechsel erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne Minuten ungenutzt bleiben. Je dynamischer und fragmentierter der Arbeitsalltag abläuft, desto stärker wachsen interne Zeitanteile, ohne dass die Kanzlei deren Ausmaß sofort erkennt. 

Verspätete oder gesammelte Zeiterfassung

Wenn Zeiten nicht direkt erfasst werden, müssen Mitarbeiter später rekonstruieren, was sie getan haben. Dieser Prozess führt fast immer zu Lücken, weil viele kurze Arbeitsphasen nicht mehr präsent sind. In der Rückschau verschmelzen Tätigkeiten, wodurch pro Mandat weniger Stunden dokumentiert werden, als tatsächlich angefallen sind. Spontane Rückfragen, kleine Recherchen oder administrative Schritte geraten besonders schnell in Vergessenheit. So wächst der Anteil nicht-abrechenbarer Zeit automatisch.

  • Rekonstruktion ersetzt echte Dokumentation
  • Spontane Tätigkeiten gehen verloren
  • Schätzungen verringern Abrechnungssicherheit
  • Mandatsanalysen werden unzuverlässig

Schätzungen statt dokumentierter Zeiten

Zeiten zu schätzen statt sie zu dokumentieren führt zu systematischen Ungenauigkeiten. Besonders in stressigen Phasen neigen Mitarbeiter dazu, Tätigkeiten zu kurz anzugeben oder ganz zu überspringen. Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild des tatsächlichen Mandatsaufwands. Gleichzeitig wirkt es, als würden interne Tätigkeiten überproportional viel Zeit einnehmen, obwohl sie lediglich sichtbarer sind als die nicht erfassten kleinen Mandatsanteile. Diese Verzerrung erschwert jede Planung und Nachkalkulation.

  • Reale Zeiten werden verzerrt wiedergegeben
  • Kurze Tätigkeiten bleiben unsichtbar
  • Mandatsaufwand erscheint geringer
  • Auswertungen verlieren an Schärfe

Fehlende Richtlinien für Billable und Non-Billable Hours

Fehlen klare Vorgaben zur Abgrenzung von abrechenbarer und nicht-abrechenbarer Zeit, entscheiden Mitarbeiter individuell. Das führt zu unterschiedlichen Interpretationen, die eine konsistente Datenerfassung verhindern. Tätigkeiten werden unterschiedlich bewertet, obwohl sie inhaltlich identisch sind. Das Ergebnis sind unklare Mandatskosten, unzuverlässige Analysen und ein steigender Anteil interner Stunden, der vermeidbar wäre. Klare Regeln schaffen Sicherheit und verbessern die Datenqualität spürbar.

  • Uneinheitliche Entscheidungen führen zu Inkonsistenzen
  • Mandatskosten werden schwer kalkulierbar
  • Interne Zeitanteile bleiben unsystematisch
  • Unklare Richtlinien verschlechtern die Datenqualität

Kurze Tätigkeiten bleiben ohne Mandatszuordnung

Viele kurze Tätigkeiten entstehen spontan und werden häufig nicht sofort zugeordnet. Rückfragen, kleine Abstimmungen oder kurze Recherchen gehören dazu. Wenn diese Aufgaben nicht im Moment ihrer Entstehung erfasst werden, gehen sie als Mandatszeit verloren und tauchen später als interne Arbeit auf. Obwohl der Mandatsbezug eindeutig ist, wird dieser Schritt in der Hektik des Alltags oft übersehen. Dadurch entstehen Zeitverluste, die in keiner Auswertung sichtbar werden.

  • Kontextwechsel erschweren Zuordnung
  • Mandatsarbeit bleibt teilweise unsichtbar
  • Viele kleine Schritte summieren sich
  • Keine direkte Zuordnung verursacht Zeitverlust

Interne Prozesse dauern länger als geplant

Interne Abläufe werden häufig unterschätzt. Tätigkeiten wie Organisation, Aktenpflege oder Abstimmungen wirken auf den ersten Blick kurz und überschaubar. Ohne klare Struktur nehmen sie jedoch mehr Zeit in Anspruch als erwartet. Da interne Aufgaben selten detailliert erfasst werden, bleibt ihr tatsächliches Ausmaß verborgen. Das führt dazu, dass interne Prozesse einen größeren Anteil am Arbeitstag einnehmen als geplant und gleichzeitig nicht sichtbar optimiert werden können.

  • Interne Aufgaben benötigen mehr Zeit als erwartet
  • Ineffiziente Workflows erhöhen die nicht abrechenbare Zeit in Kanzleien
  • Fehlende Dokumentation verschleiert Aufwand
  • Optimierungen lassen sich schwer ableiten

Organisatorische Aufgaben laufen im Hintergrund mit

Viele organisatorische Tätigkeiten entstehen nebenbei, laufen oftmals parallel zur Kernarbeit und werden deshalb nicht erfasst. Kurze Abstimmungen, interne Klärungen oder Aktenorganisation sind dafür typische Beispiele. Diese Arbeitsschritte erscheinen isoliert betrachtet unbedeutend, doch im Verlauf einer Woche summieren sie sich zu einem spürbaren Zeitblock. Da sie selten vollständig dokumentiert werden, bleibt dieser Teil der Arbeitszeit verborgen und erschwert eine realistische Bewertung der Teamkapazitäten.

  • Hintergrundaufgaben werden selten dokumentiert
  • Fragmentierte Tätigkeiten summieren sich
  • Relevante Zeitblöcke gehen verloren
  • Strukturierte Erfassung schafft Klarheit
Nicht-abrechenbare Zeiten erkennen und interne Abläufe gezielt optimieren

Clockodo macht sichtbar, wo im Arbeitsalltag nicht-abrechenbare Zeiten entstehen und wie umfangreich interne Tätigkeiten tatsächlich sind. Die klare Struktur zeigt versteckte Zeitanteile auf und unterstützt dabei, interne Abläufe zu straffen und Ressourcen wirtschaftlich einzusetzen.

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Folgen nicht-abrechenbarer Stunden in Kanzleien

Die genannten Ursachen zeigen, wie schnell nicht-abrechenbare Zeiten entstehen und sich unbemerkt summieren. Unvollständige Dokumentation und wachsende interne Arbeit bleiben ohne klare Struktur unsichtbar und beeinflussen wirtschaftliche Entscheidungen. Die Auswirkungen betreffen sowohl einzelne Mandate als auch die gesamte Kanzleisteuerung.

Umsatzverluste durch nicht-abrechenbare Stunden

Nicht-abrechenbare Zeiten führen dazu, dass Kanzleien Leistungen nicht vollständig abrechnen können. Viele kurze Tätigkeiten fallen aus der Dokumentation, weil sie im Moment des Arbeitens nicht erfasst wurden oder später nicht mehr nachvollziehbar sind. Diese Verluste entstehen schleichend und bleiben oft unentdeckt, wirken sich aber über längere Zeiträume erheblich auf die Wirtschaftlichkeit aus. Je häufiger Tätigkeiten unpräzise dokumentiert werden, desto stärker sinkt die Rentabilität pro Mandat.

  • Fehlende Dokumentation reduziert abrechenbare Stunden
  • Kleine Verluste summieren sich zu deutlichen Umsatzeinbußen
  • Mandatsrentabilität sinkt
  • Kalkulationsgrundlagen verlieren Belastbarkeit

Fehlende Transparenz schwächt Auswertungen und Mandantenvertrauen

Unvollständige oder unpräzise Zeitdaten erschweren eine klare und nachvollziehbare Rechnungsstellung und führen zu Unsicherheiten in der internen Auswertung. Mandanten können den Aufwand schwer einordnen, was Rückfragen fördert und das Vertrauen in die Leistung schwächt. Gleichzeitig fehlen der Kanzlei belastbare Daten für fundierte Entscheidungen, wodurch Planung und Steuerung an Präzision verlieren. Die fehlende Transparenz wirkt sich direkt auf die Zufriedenheit der Mandanten aus, da unklare Rechnungen und lückenhafte Dokumentation als unprofessionell wahrgenommen werden.

  • Unklare Leistungsnachweise erzeugen Rückfragen
  • Mandantenvertrauen nimmt ab
  • Interne Auswertungen verlieren Aussagekraft
  • Planungssicherheit sinkt

Wie macht man nicht-abrechenbare Zeiten sichtbar?

Nicht-abrechenbare Zeiten lassen sich nur reduzieren, wenn sie zunächst erkannt und transparent dargestellt werden. Viele Kanzleien erfassen ihre Zeit zwar regelmäßig, jedoch oft unvollständig oder mit unpräzisen Beschreibungen. Dadurch bleiben wichtige interne Tätigkeiten unsichtbar und verfälschen sowohl die Mandatsauswertung als auch die Auslastungsplanung. Ein strukturiertes Vorgehen schafft hier Klarheit und legt die Grundlage dafür, dass Mitarbeiter Tätigkeiten präzise und reproduzierbar dokumentieren.

Schritt 1: Zeit sofort erfassen, nicht später rekonstruieren

Die zuverlässigsten Daten entstehen, wenn Mitarbeitende ihre Zeit unmittelbar im Moment der Tätigkeit erfassen. Jede Verzögerung erhöht das Risiko, dass Kontext, Inhalt oder Umfang einer Aufgabe verloren gehen. Später eingetragene Zeiten beruhen häufig auf Erinnerungslücken, wodurch gerade kurze oder spontane Tätigkeiten fehlen. Diese unvollständige Dokumentation verfälscht sowohl Mandatsauswertungen als auch interne Kapazitätsplanungen. Eine Echtzeit-Erfassung stellt sicher, dass der tatsächliche Aufwand unverfälscht sichtbar bleibt, und schafft eine belastbare Grundlage für wirtschaftliche Entscheidungen.

  • Unmittelbare Erfassung verhindert Lücken
  • Spontane Tätigkeiten gehen nicht verloren
  • Präzise Zeiten verbessern Abrechnungssicherheit
  • GoBD-konforme Daten bleiben nachvollziehbar

Schritt 2: Tätigkeiten präzise beschreiben

Eine präzise Beschreibung entscheidet darüber, ob eine Tätigkeit später korrekt bewertet und nachvollzogen werden kann. Allgemeine Begriffe reichen häufig nicht aus, um Umfang, Zweck und Mandatsbezug zu erkennen. Durch klare Formulierungen verstehen sowohl Mitarbeiter als auch Mandanten schnell, warum eine Tätigkeit notwendig war und wie sie in den Gesamtaufwand einfließt. Detaillierte Beschreibungen vermeiden Rückfragen, erleichtern die spätere Analyse und verbessern die Transparenz in der Abrechnung. Sie schaffen eine nachvollziehbare Verbindung zwischen Tätigkeit und Mandat.

  • Beispiele wie „Telefonat mit Mandant Müller zur Abstimmung der Beweisführung“ schaffen Klarheit
  • Präzise Beschreibungen erleichtern Zuordnung und Nachkalkulation
  • Spätere Analysen werden belastbarer
  • Transparenz gegenüber Mandanten steigt

Schritt 3: Korrekte Kategorien und Mandanten auswählen

Kategorien bilden die Struktur, auf der jede Zeiterfassung aufbaut. Nur wenn sie eindeutig definiert sind, gelingt eine klare Zuordnung der Tätigkeiten. Falsch oder unvollständig ausgewählte Kategorien führen zu Verzerrungen, weil Mandatsarbeit als interne Zeit erscheint oder interne Aufgaben versehentlich als mandatsbezogen erfasst werden. Eine konsistente Nutzung der Kategorien erhöht die Qualität aller Auswertungen und ermöglicht es, Mandatsaufwand und interne Prozesse sauber voneinander zu trennen. Dadurch wird sichtbar, wo Optimierungen wirtschaftlich sinnvoll sind.

  • Klare Kategorien schaffen Struktur
  • Mandanten lassen sich eindeutig zuordnen
  • Interne Tätigkeiten werden sichtbar
  • Einheitliche Anwendung erhöht Datenqualität

Schritt 4: Tätigkeiten prüfen und freigeben

Ein regelmäßiger Prüfprozess stellt sicher, dass die erfassten Zeiten vollständig, korrekt und nachvollziehbar sind. Schon ein kurzer wöchentlicher Check reicht aus, um unklare Beschreibungen zu korrigieren oder fehlende Einträge nachzufassen. Diese Routine stärkt das Bewusstsein für eine saubere Dokumentation im gesamten Team und erhöht die Qualität der Daten dauerhaft. Je konsistenter die Erfassung erfolgt, desto verlässlicher werden Mandatsauswertungen, Kapazitätsplanungen und wirtschaftliche Entscheidungen.

  • Regelmäßige Kontrolle verhindert Fehler
  • Unklare Einträge werden präzisiert
  • Lücken in Mandatszeiten werden sichtbar
  • Die Datenbasis wird verlässlicher

Wie können Kanzleien nicht-abrechenbare Stunden reduzieren und in Umsatz verwandeln?

Nicht-abrechenbare Stunden lassen sich nicht vollständig vermeiden, doch viele Kanzleien schöpfen Gestaltungsspielräume nicht aus. Der erste Schritt besteht darin, interne Tätigkeiten sichtbar und steuerbar zu machen. Der zweite Schritt ist die bewusste Gestaltung der Abläufe, um Zeitblöcke zu verkürzen und dort, wo möglich, Mandatsbezug herzustellen. Ziel ist nicht eine vollständige Eliminierung, sondern eine klare Priorisierung: Welche Aufgaben erzeugen Mehrwert, welche lassen sich straffen, standardisieren oder delegieren? Mit dieser Herangehensweise steigt der Anteil abrechenbarer Zeit messbar, ohne die Qualität der Mandatsarbeit zu beeinträchtigen. 

Interne Arbeit sichtbar machen und aktiv managen

Viele Kanzleien unterschätzen interne Arbeit, weil sie fragmentiert entsteht und in keiner Übersicht erscheint. Sobald interne Tätigkeiten klar erfasst und regelmäßig ausgewertet werden, zeigt sich, welche Aufgaben berechtigt sind, welche zu viel Zeit beanspruchen und welche sich bündeln lassen. Diese Transparenz schafft die Grundlage für bewusste Entscheidungen im Zeitmanagement und verhindert, dass interne Aufgaben still im Hintergrund wachsen.

  • Interne Aufgaben zu klaren Kategorien zusammenfassen
  • Regelmäßige Auswertungen nutzen, um Muster zu erkennen
  • Interne Zeitfenster bewusst einplanen
  • Aufgaben priorisieren und delegieren

Mandatsbezug stärken: Aus internen Minuten abrechenbare Leistung machen

Viele Tätigkeiten gelten nur deshalb als „intern“, weil ihr Mandatsbezug nicht deutlich beschrieben wurde. Durch präzise Beschreibung, klaren Bezug zum Auftrag und direkte Zuordnung lassen sich kurze Abstimmungen, Rückfragen oder fachliche Einordnungen korrekt dem Mandat zuweisen. Dadurch wandern nicht-abrechenbare Minuten in abrechenbare Tätigkeiten, ohne dass zusätzliche Arbeit entsteht.

  • kurze Aufgaben im Kontext des Mandats erfassen
  • Mandatsbezug in der Beschreibung deutlich machen
  • Fachliche Einschätzungen nicht unter „intern“ verbuchen
  • Zuordnung im Moment der Tätigkeit vornehmen

Nicht-abrechenbare Zeit verkürzen statt vermeiden

Interne Tätigkeiten bleiben notwendig, doch ihr Umfang lässt sich reduzieren, wenn Abläufe klar strukturiert sind. Durch feste Zeitfenster, standardisierte Prozesse und gebündelte Abstimmungen sinkt die Menge an Unterbrechungen. Dadurch entstehen weniger Fragmentierungen und interne Aufgaben beanspruchen weniger Kapazitäten. Das Team arbeitet fokussierter, und Mandatsarbeit bleibt sichtbarer und vollständiger dokumentiert.

  • Interne Abläufe straffen und standardisieren
  • Besprechungen zeitlich begrenzen und vorbereiten
  • Aufgaben bündeln statt fragmentiert bearbeiten
  • Fokuszeiten schaffen, um Kontextwechsel zu reduzieren

Praxis-Beispiel: Wie Lina Woelk und ihr Team unsichtbare Zeitverluste aufgedeckt haben

Der vorherige Abschnitt zeigt, wie Kanzleien interne Zeiten verkürzen, Mandatsbezug stärken und Abläufe gezielter steuern. In der Praxis zeigt sich schnell, dass diese Maßnahmen nur dann greifen, wenn die Erfassung lückenlos und eindeutig strukturiert erfolgt. Erst dadurch entsteht ein realistisches Bild der tatsächlichen Arbeitsverteilung. Wie spürbar diese Transparenz den Alltag verändert, zeigt das folgende Beispiel aus der DAWOCON GmbH.

Gründerin und Geschäftsführerin Lina Woelk arbeitete bereits mit einer Zeiterfassung, stellte jedoch fest, dass viele Tätigkeiten nie dokumentiert wurden. Erfasst wurden ausschließlich Kundenzeiten. Interne Aufgaben, organisatorische Abstimmungen und spontane Anforderungen blieben unsichtbar. Ihr Team wirkte vollständig ausgelastet, aber die abgerechneten Stunden ließen diesen Aufwand nicht erkennen. Erst durch Clockodo erhielt sie den vollständigen Überblick.

Woelk beschreibt, dass Clockodo ihr erstmals zeigte, wie viel Zeit tatsächlich in interne Prozesse fließt und wie viele Minuten im Tagesgeschäft verloren gehen, wenn sie nicht sofort erfasst werden. Die Stoppuhr half ihrem Team, auch kurzfristige Aufgaben direkt festzuhalten und damit genau die Schritte sichtbar zu machen, die zuvor unbemerkt untergingen. Die neue Transparenz führte nicht nur zu besseren Auswertungen, sondern auch zu fokussierterem Arbeiten.

“Jetzt weiß ich, wie viel Zeit ich wofür brauche, und kann meine Arbeit viel besser planen.”

Mit Clockodo kann sie Tätigkeiten in der Sekunde eingeben, in der sie entstehen, und später nachvollziehen, wie sich der Arbeitstag wirklich zusammensetzt. Dass die Zeit für einen bestimmten Kunden läuft, stärkt die Konzentration und verhindert, dass Arbeitspakete unbewusst in interne Kategorien abrutschen.

“Ich arbeite fokussierter. Die Zeit läuft für einen bestimmten Kunden, also arbeite ich auch wirklich nur für ihn.”

Für Woelk wurde Clockodo damit nicht nur ein Werkzeug für Zeiterfassung, sondern ein Instrument, das ihre Organisation transparenter und planbarer macht.

DAWOCON Lina Woelk
Lina Woelk gründete die DAWOCON GmbH, um sich mit ihrem Team ganz dem Datenschutz zu widmen. Ihre Arbeits- und Projektzeiten trackt sie mit Clockodo.

Fazit: Wie Clockodo Kanzleien unterstützt, nicht-abrechenbare Zeiten zu reduzieren

Die Erfahrungen von Lina Woelk zeigen, wie stark sich der Umgang mit Zeit verändert, sobald Tätigkeiten vollständig und strukturiert erfasst werden. Genau dort setzt Clockodo an: Die Software schafft eine klare Grundlage für präzise Zuordnung, vollständige Dokumentation und transparente Auswertungen. Für Kanzleien bedeutet das, dass nicht-abrechenbare Stunden nicht länger unkontrolliert wachsen, sondern sichtbar und damit steuerbar werden.

Clockodo bildet alle Tätigkeiten getrennt nach Mandatsarbeit und internen Aufgaben ab. Die Stoppuhr sorgt dafür, dass Tätigkeiten im Moment ihrer Entstehung erfasst werden, ohne dass spätere Rekonstruktionen notwendig sind. Gerade spontane Anfragen, Rückfragen oder kurze fachliche Einschätzungen bleiben dadurch nicht länger unsichtbar. Jede Minute findet ihren Platz, und Mandatsaufwand lässt sich realistisch abbilden. Die klaren Kategorien und Beschreibungsfelder schaffen Struktur und verhindern, dass Tätigkeiten versehentlich in allgemeinen oder internen Zeitblöcken verschwinden.

Der Projektbaukasten hilft anschließend dabei, interne Abläufe zu erkennen, Prozesslängen zu beurteilen und Entscheidungen auf verlässlicher Basis zu treffen. Filterbare Diagramme zeigen, wie viel Zeit in Mandate fließt, wie viele Stunden intern gebunden sind und an welchen Stellen Optimierungen möglich sind. Diese Transparenz erleichtert die Nachkalkulation, stärkt die Planung und sorgt dafür, dass Ressourcen sinnvoll eingesetzt werden.

Die Vorteile einer Projektzeiterfassung in einer Kanzlei

  • Klare Trennung zwischen internen Aufgaben und Mandatsarbeit
  • Spontane Tätigkeiten lassen sich sofort erfassen
  • Präzise Zuordnung dank Kategorien, Mandantenbezug und Beschreibungen
  • Reports zeigen, wo Zeit verloren geht und wo Potenzial entsteht
  • Bessere Planbarkeit durch nachvollziehbare Wochen- und Monatsübersichten
  • Intuitive Nutzung ohne Schulungsaufwand

Durch diese Kombination aus Einfachheit, Flexibilität und Struktur wird Zeit zu einer verlässlichen Entscheidungsgrundlage. Kanzleien erkennen schneller, welche Tätigkeiten wertschöpfend sind, welche Prozesse zu lang dauern und wo interne Aufgaben verschlankt werden können. Der Effekt ähnelt dem, was DAWOCON erlebt hat: Mehr Fokus im Team, weniger verlorene Minuten und ein klarer Blick darauf, wie Arbeitszeit tatsächlich genutzt wird.

Behalten Sie mit Clockodo Ihre nicht abrechenbaren Stunden besser im Blick!

FAQ: Häufige Fragen zu nicht-abrechenbaren Zeiten in Kanzleien

Abrechenbare Zeit umfasst alle Tätigkeiten mit direktem Mandatsbezug, etwa Beratung, Schriftsätze, Recherchen oder die Vorbereitung juristischer Schritte. Entscheidend ist, dass die Tätigkeit zur Lösung des Mandats beiträgt und eindeutig zugeordnet werden kann.

Autorin Kati
Geschrieben von Katharina Jaretzke

Katharina Jaretzke ist unsere Expertin für Unternehmertum sowie für Gründer-, Startup- und HR-Themen. Ihr Fachwissen zieht sie aus ihrem Studium der Medienwissenschaft sowie ihrer langjährigen Erfahrung als Redaktionsleitung und Portalmanagerin eines der größten deutschen Gründermagazine und ihrer Mitwirkung an der HR- und Recruiting-Konferenz DRX. Als Senior Content Marketing Managerin betreut sie bei Clockodo das Info-Portal mit redaktionellem Know-how und strategischem Blick – mit Fokus auf SEO, die Weiterentwicklung von Features und Layouts, Social Media und dem Kooperationsmanagement. 

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