Organigramm

Ein Team berät, wie es die Organigrammstruktur festlegt.
Aktualisiert am 04. Juli 2025
Autorin Kati
Geschrieben von Katharina Jaretzke

Ein Organigramm ist eine grafische Darstellung der Struktur eines Unternehmens. Es zeigt, wie Abteilungen, Teams und Positionen miteinander verbunden sind und wer welche Verantwortlichkeiten trägt. Es macht Rollen, Hierarchien und Kommunikationswege sichtbar. Ein klar aufgebautes Organigramm ist ein zentrales Instrument für Transparenz, Effizienz und eine strukturierte Zusammenarbeit.

Was ist ein Organigramm?

Ein Organigramm ist ein Schaubild, das die Unternehmensstruktur grafisch darstellt. Es zeigt, wie einzelne Abteilungen, Teams, Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb eines Unternehmens organisiert sind. Dabei wird vor allem sichtbar, welche personellen oder funktionalen Beziehungen zwischen den einzelnen Einheiten bestehen – meist in Form einer hierarchischen Darstellung von oben nach unten.

Der Begriff „Organigramm“ setzt sich aus „Organismus“ bzw. „Organisation“ und „Diagramm“ zusammen. Bereits seit dem frühen 20. Jahrhundert werden Organigramme eingesetzt, um komplexe Strukturen in Unternehmen übersichtlich abzubilden. Ursprünglich aus der Betriebswirtschaft und Verwaltung kommend, haben sie sich mittlerweile als Standardinstrument in Unternehmen jeder Größe etabliert.

Der Nutzen eines Organigramms liegt vor allem in der Transparenz: Mitarbeiter erkennen auf einen Blick, wer für welche Aufgaben zuständig ist und an wen sie berichten. Dies erleichtert die interne Kommunikation, fördert die Zusammenarbeit und sorgt für eine klare Verteilung von Verantwortlichkeiten. Gleichzeitig unterstützt ein gut gepflegtes Organigramm Firma oder Team dabei, neue Mitarbeiter effizient einzuarbeiten oder Veränderungen wie Umstrukturierungen nachvollziehbar zu gestalten.

Insgesamt ist das Organigramm ein zentrales Werkzeug zur Visualisierung der Unternehmensstruktur – ob klassisch hierarchisch, funktionsorientiert oder projektbasiert aufgebaut. Es bildet die Grundlage für viele organisatorische Entscheidungen und schafft die nötige Klarheit in der internen Struktur.

Warum sollte ein Unternehmen ein Organigramm haben?

Ein Organigramm ist ein zentrales Werkzeug, um komplexe Strukturen verständlich darzustellen und klare Zuständigkeiten zu schaffen. Für jedes Organigramm in Unternehmen gilt: Je besser die Struktur erkennbar ist, desto effizienter lassen sich Prozesse steuern und Teams organisieren.

Die VisualisierungVisualsierung unterstützt Firmen in folgenden Bereichen:

  • Klarheit über Zuständigkeiten und Hierarchien: Mitarbeiter sehen auf einen Blick, wer für welche Aufgaben verantwortlich ist und wie die Berichtswege verlaufen.
  • Optimierte Kommunikation und Zusammenarbeit: Durch die klare Struktur lassen sich Informationen gezielter austauschen und Missverständnisse vermeiden.
  • Effizientere Organisation mit digitalen Tools: Zeiterfassungssoftware wie Clockodo profitiert von einer strukturierten Zuordnung nach Abteilungen oder Rollen – ideal für genaue Auswertungen und Projektsteuerung.
  • Unterstützung beim Onboarding: Neue Mitarbeiter finden sich schneller zurecht, wenn die Unternehmensstruktur klar und visuell aufbereitet ist.
  • Strukturhilfe bei Projekten und Wachstum: Organigramme helfen dabei, Zuständigkeiten in Projektteams zu definieren und bei Veränderungen im Unternehmen flexibel zu reagieren.

Formen und Typen von Organigrammen

Nicht jedes Unternehmen ist gleich aufgebaut – entsprechend unterscheiden sich auch die Arten von Strukturmodellen. Je nach Größe, Branche und Geschäftsmodell bildet ein Organigramm Unternehmen unterschiedliche Strukturen ab. Ziel ist es immer, die Unternehmensstruktur im Organigramm so darzustellen, dass sie die tatsächlichen Abläufe und Verantwortlichkeiten realistisch widerspiegelt.

Funktionale Struktur

Die klassische Variante: Mitarbeiter sind nach Funktionen oder Abteilungen gegliedert, etwa Vertrieb, Marketing oder Produktion. Diese Form ist besonders bei kleinen und mittleren Unternehmen verbreitet.

Organigramm einer funktionalen Struktur

Divisionale Struktur

Hier wird die Organisation nach Produkten, Regionen oder Kundengruppen gegliedert. Jedes Segment agiert wie eine eigene Einheit mit eigenen Funktionen – ideal für wachsende Unternehmen mit mehreren Geschäftsfeldern.

Organigramm einer divisionalen Struktur

Matrix-Organigramm 
 

Diese Struktur kombiniert zwei Gliederungsprinzipien, z. B. Funktion und Projekt. Mitarbeiter berichten sowohl an eine fachliche als auch an eine projektbezogene Leitung. Das sorgt für Flexibilität, erfordert aber klare Absprachen.

Organigramm einer Matrix-Struktur

Projektorientiertes Organigramm

Bei dieser temporären Struktur stehen Projektteams im Vordergrund. Sie eignet sich für Unternehmen, die in wechselnden Projektgruppen arbeiten, zum Beispiel in der Softwareentwicklung oder im Agenturumfeld.

Organigramm einer projektorientierten Struktur

Digitale und dynamische Organigramme

Moderne Tools ermöglichen es, Organigramme digital zu pflegen und in Echtzeit zu aktualisieren. Das ist besonders nützlich für Unternehmen mit häufigen Veränderungen in der Teamstruktur oder mehreren Standorten. Dynamische Visualisierungen lassen sich außerdem besser mit anderen Systemen – wie Zeiterfassung oder HR-Software – verknüpfen.

Mögliche Herausforderungen eines Organigramms

Ein Organigramm bringt viele Vorteile mit sich: Es schafft Struktur, sorgt für Transparenz und erleichtert effiziente Abläufe. Mitarbeiter erkennen Zuständigkeiten auf einen Blick, Führungskräfte können Verantwortlichkeiten klar zuweisen, und die gesamte Unternehmensstruktur im Organigramm wird nachvollziehbar abgebildet. Besonders bei wachsenden Teams oder komplexeren Organisationsformen hilft das, Ordnung in die täglichen Prozesse zu bringen.

Trotz dieser Vorteile ist ein Organigramm Unternehmen jedoch kein Selbstläufer – es bringt auch Herausforderungen mit sich:

  • Hoher Pflegeaufwand: Organigramme müssen regelmäßig aktualisiert werden, etwa bei Neueinstellungen, Umstrukturierungen oder geänderten Verantwortlichkeiten.
  • Starre Darstellung: Klassische, statische Organigramme bilden Hierarchien oft nur eindimensional ab und können flexible Teamstrukturen oder agile Arbeitsformen nicht ausreichend widerspiegeln.
  • Begrenzte Anpassungsgeschwindigkeit: In schnelllebigen Unternehmen ändern sich Zuständigkeiten häufig – ein zu selten gepflegtes Organigramm verliert schnell an Aussagekraft und Relevanz.

Organigramm im digitalen Arbeitsalltag – Clockodo denkt mit

Im modernen Arbeitsalltag ist das Organigramm eine Grundlage für zahlreiche digitale Prozesse – etwa in der Arbeitszeiterfassung. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen wird die Verbindung von Organigramm und Zeiterfassungssoftware immer relevanter.

Mit Clockodo lassen sich Arbeitszeiten gezielt nach den Strukturen erfassen, die in der Firma bereits abgebildet sind. Teams, Abteilungen und Rollen, wie sie im Organigramm angelegt sind, können direkt als Zeiteinheiten oder Projektzuweisungen genutzt werden. So entsteht eine logische Verbindung zwischen Organisationsstruktur und täglicher Zeiterfassung.

Struktur trifft Zeit: Organigramm und Arbeitszeit im Blick behalten

Mit Clockodo erfassen Sie Arbeitszeiten exakt nach Abteilungen, Teams oder Rollen – so wie sie im Organigramm Ihres Unternehmens abgebildet sind. Das schafft Klarheit bei Verantwortlichkeiten, Projektzeiten und Resturlaub.

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Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Unternehmen gliedert sich laut Organigramm in Vertrieb, Produktion und Verwaltung. In Clockodo können diese Einheiten als Gruppen eingerichtet werden. Mitarbeitende erfassen ihre Arbeitszeit direkt im jeweiligen Bereich – etwa für „Vertrieb – Kundenbetreuung“ oder „Produktion – Qualitätskontrolle“. So bleibt die Übersicht erhalten, und Zeitdaten lassen sich effizient auswerten.

Ein durchdachtes Organigramm Firma schafft also nicht nur organisatorische Klarheit, sondern auch eine sinnvolle Grundlage für digitale Tools wie Clockodo – und unterstützt so die effiziente Steuerung des gesamten Arbeitsalltags.

Organigramm erstellen – wie geht das?

Ein Organigramm zu erstellen ist einfacher, als es auf den ersten Blick scheint – vorausgesetzt, die grundlegenden Informationen zur Unternehmensstruktur liegen vor. Ziel ist es, Rollen, Abteilungen und Hierarchien übersichtlich und nachvollziehbar darzustellen. Dabei hilft eine klare Vorgehensweise.

So gehen Sie Schritt für Schritt vor:

  1. Struktur erfassen
    Sammeln Sie alle relevanten Informationen: Welche Abteilungen, Teams oder Rollen gibt es im Unternehmen? Wer berichtet an wen? Wo bestehen fachliche oder disziplinarische Abhängigkeiten?
  2. Hierarchien definieren
    Legen Sie fest, wie die Ebenen aufgebaut sind – vom Management bis zur operativen Ebene. Wichtig ist, dass die Darstellung logisch und vollständig ist.
  3. Darstellung wählen
    Wählen Sie die passende Darstellungsform: klassisch-funktional, divisional, projektorientiert oder als Matrix. Die Struktur sollte zur Arbeitsweise Ihres Unternehmens passen.
  4. Tool oder Vorlage nutzen
    Nutzen Sie digitale Tools wie Lucidchart, Canva oder PowerPoint – oder greifen Sie auf fertige Organigramm-Vorlagen zum Ausfüllen zurück. So lassen sich Änderungen schnell einpflegen und das Organigramm bleibt aktuell.
  5. Regelmäßig aktualisieren
    Besonders in dynamischen Unternehmen verändern sich Strukturen schnell. Ein Organigramm ist nur dann hilfreich, wenn es gepflegt und bei Veränderungen angepasst wird.

Ob für das Onboarding neuer Mitarbeitender, die interne Kommunikation oder den Einsatz digitaler Tools – ein durchdachtes Organigramm Unternehmen ist eine wertvolle Grundlage für einen klaren und effizienten Arbeitsalltag.

Organigramm erstellen mit Word

Microsoft Word bietet eine einfache Möglichkeit, ein Organigramm schnell und ohne zusätzliche Software zu erstellen. Dafür eignet sich besonders die sogenannte SmartArt-Funktion:

  1. Öffnen Sie ein neues Word-Dokument.
  2. Gehen Sie auf Einfügen > SmartArt > Hierarchie.
  3. Wählen Sie ein Organigramm-Layout aus, zum Beispiel „Organigramm“ oder „Hierarchie“.
  4. Geben Sie die Namen, Rollen oder Abteilungen in die Textfelder ein.
  5. Verwenden Sie die Formatierungsoptionen, um das Layout individuell anzupassen (Farben, Schrift, Formengröße).

Diese Methode eignet sich vor allem für kleinere Organigramme mit überschaubarer Struktur. Änderungen lassen sich unkompliziert vornehmen – für eine schnelle Darstellung etwa in Präsentationen oder Dokumentationen ist Word gut geeignet.

Organigramm erstellen mit Excel

Auch mit Excel lässt sich ein Organigramm erstellen – ideal, wenn Sie strukturierte Daten nutzen oder importieren möchten. Die Erstellung erfolgt ebenfalls über SmartArt-Grafiken:

  1. Öffnen Sie eine neue Excel-Datei.
  2. Klicken Sie auf Einfügen > SmartArt > Hierarchie.
  3. Wählen Sie ein Layout und fügen Sie Ihre Daten ein.
  4. Über die Textfenster können Sie Ebenen hinzufügen, verschieben oder löschen.
  5. Formatieren Sie das Organigramm je nach Bedarf – Excel erlaubt eine präzise Ausrichtung und Farbgestaltung.

Excel eignet sich besonders, wenn Sie Organigramme mit Daten verknüpfen oder in größere Reporting-Tabellen einbinden möchten. Auch größere Strukturen lassen sich hier besser abbilden als in Word – vor allem dann, wenn die Unternehmensstruktur häufiger aktualisiert wird.

Autorin Kati
Geschrieben von Katharina Jaretzke

Katharina Jaretzke ist unsere Expertin für Unternehmertum sowie für Gründer-, Startup- und HR-Themen. Ihr Fachwissen zieht sie aus ihrem Studium der Medienwissenschaft sowie ihrer langjährigen Erfahrung als Redaktionsleitung und Portalmanagerin eines der größten deutschen Gründermagazine und ihrer Mitwirkung an der HR- und Recruiting-Konferenz DRX. Als Senior Content Marketing Managerin betreut sie bei Clockodo das Info-Portal mit redaktionellem Know-how und strategischem Blick – mit Fokus auf SEO, die Weiterentwicklung von Features und Layouts, Social Media und dem Kooperationsmanagement. 

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