Rahmenarbeitszeit für eingehaltene Ruhezeiten und planbare Arbeitstage
Mit der Rahmenarbeitszeit legen Sie fest, in welchem täglichen Zeitraum in Ihrem Unternehmen gearbeitet werden darf, zum Beispiel von 6 bis 20 Uhr. Erfasste Arbeitszeiten außerhalb dieses Rahmens werden gekennzeichnet.
Die Funktion wird künftig weiter ausgebaut.
Nutzen & Funktionsweise
Die Rahmenarbeitszeit definiert eine verbindliche Zeitspanne pro Tag, in der Arbeit stattfinden soll. Standardmäßig gilt ein Zeitraum von 6 bis 20 Uhr. Sie passen diesen Rahmen bei Bedarf individuell an die Abläufe Ihres Unternehmens an.
Das Feature unterstützt Sie dabei, Ruhezeiten zwischen Arbeitstagen besser einzuhalten. Gleichzeitig lassen sich Arbeitstage klarer planen, da feststeht, in welchem Zeitraum Mitarbeiter arbeiten können.
Wichtig: Auch wenn die Rahmenarbeitszeit verletzt wird, zählt die gebuchte Zeit vollständig für das Stundenkonto. Um die Rahmenarbeitszeit einzuhalten, ändern Sie darüberhinausgehende Zeiteinträge.
So bearbeiten Sie die Rahmenarbeitszeit
- Unternehmenseinstellungen öffnen.
- Im Bereich „Arbeitszeiterfassung“ unter „Rahmenarbeitszeit” die Start- und Endzeit ändern. Standardmäßig ist 6 bis 20 Uhr eingestellt.
- Rahmenarbeitszeit gegebenenfalls deaktivieren, falls diese nicht für Ihr Unternehmen relevant ist.
- Einstellungen speichern.
Nach dem Einschalten gilt die Rahmenarbeitszeit auch rückwirkend für bereits erfasste Zeiten.

Warnhinweise bei Buchungen außerhalb der Rahmenarbeitszeit
Bucht ein Mitarbeiter Zeit außerhalb der festgelegten Rahmenarbeitszeit, zeigt Clockodo einen Warnhinweis in Form eines roten Dreiecks an. Dieser Hinweis erscheint an mehreren Stellen:
- In den Stundentafeln im Browser und in den Apps
- Im Stundenkonto
So erkennen Sie Abweichungen sofort, unabhängig davon, wo Sie die Zeiten prüfen.
Beispiele im Arbeitsalltag
Beispiel: Früher Arbeitsbeginn im Homeoffice
Ein Mitarbeiter beginnt im Homeoffice früh mit der Arbeit und startet um 5:30 Uhr einen Zeiteintrag. Im Unternehmen gilt eine Rahmenarbeitszeit von 6 bis 20 Uhr.
Clockodo kennzeichnet die Buchung mit einem roten Dreieck in Stundentafel und Stundenkonto. Der Mitarbeiter erkennt, dass er außerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens arbeitet. Die Zeit zählt trotzdem für das Stundenkonto, die Abweichung bleibt aber sichtbar. So entsteht ein Bewusstsein für Ruhezeiten und einen geregelten Arbeitsbeginn.
Beispiel: Späte Projektarbeit am Abend
Ein Team arbeitet an einer dringenden Projektabgabe. Ein Mitarbeiter bucht Zeit bis 21:15 Uhr, obwohl die Rahmenarbeitszeit um 20 Uhr endet.
In der Stundentafel und im Stundenkonto erscheint wie gewohnt der Warnhinweis. Die Führungskraft sieht, dass die Arbeitszeit über den definierten Rahmen hinausging. So lassen sich Belastungsspitzen erkennen und Arbeitstage künftig realistischer planen.
