Vergleich Clockodo und ZEP
Projektzeiterfassung in Stoppuhr und Formular
In Clockodo lassen sich Projektzeiten live während der Arbeit erfassen. Eine Stoppuhr startet die Zeitbuchung und stoppt sie nach Abschluss einer Aufgabe. Die Buchung landet schon während sie läuft im passenden Bericht. Für eine schnelle Bedienung lassen sich Favoriten erstellen, Kalender integrieren und bereits erfasste Kombinationen direkt neu starten.
ZEP erfasst Projektzeiten dagegen über Zeitfenster oder nachträgliche Zuordnung, nur die Arbeitszeiterfassung erfolgt live. Favoriten oder ähnliche Kniffe für schnellen Zugriff gibt es nicht.
Dynamischer Baukasten vs. einzelne starre Berichte
Beide Tools stellen erfasste Einträge und Rentabilität in Berichten dar. Der entscheidende Unterschied liegt darin, wie flexibel Sie diese Daten auswerten können.
Die Projektberichte entstehen bei Clockodo unter anderem in einem flexiblen Berichtsbaukasten. Nutzer filtern Daten nach Zeitraum, Kunde, Projekt, Leistung, Abrechenbarkeit, Beschreibung oder Mitarbeiter. Ergebnisse lassen sich anschließend sortieren, so dass unterschiedlichste Hierarchien und Gruppierungen möglich sind. Dadurch entsteht schnell ein individueller Überblick über Projektfortschritt und Ressourcenverbrauch, und das mit wenigen Klicks.
ZEP legt den Fokus auf viele einzelne Berichte, die sich zwar nach vorhandenen Komponenten filtern, jedoch nicht sortieren lassen. Ähnliche Einblicke wie bei Clockodo sind möglich, für verschiedene Blickwinkel ist es aber immer nötig, einen neuen Bericht zu suchen und zu öffnen. Einen dynamischen Baukasten wie bei Clockodo für individuelle Berichte gibt es hier nicht.
Integrationen vs. interne Funktionen
Clockodo verbindet sich mit verschiedenen externen Systemen. Dazu gehören unter anderem Buchhaltungsprogramme und Lohnabrechnungstools, Terminals und weitere Lösungen. Unternehmen übertragen erfasste Zeiten direkt in diese Anwendungen. Dadurch entstehen durchgängige Abläufe mit bereits im Unternehmen etablierten Tools. Nutzer, die beispielsweise bereits ein Buchhaltungstool ihrer Wahl im Einsatz haben, können dies weiterhin nutzen und über die Schnittstelle gleichzeitig von verlässlichen Zeit- und Projektdaten von Clockodo profitieren.
ZEP hingegen erweitert die eigene Zeiterfassung um zusätzliche Funktionen rund um Projektarbeit, etwa Rechnungsstellung, Ressourcenplanung, Tickets und Dokumentenmanagement. Die ergänzenden Module bieten einige Zusatzfunktionen, sind jedoch kostenpflichtig und erhöhen den Gesamtpreis und die Komplexität der Software. Anbindungen an externe Tools, wie etwa zur Buchhaltung, sind deswegen nur begrenzt vorhanden.
Support und Hilfe bei der Einrichtung
Ein deutschsprachiger Clockodo-Support unterstützt Unternehmen kostenlos bei Fragen zur Nutzung der Software. Unternehmen erhalten schnelle Hilfe per Telefon oder E-Mail bei der Einrichtung und Anwendung.
Auch ZEP bietet deutschsprachigen telefonischen und schriftlichen Support für seine Nutzer, die kostenlose Hilfe zur Einrichtung für den Start ist allerdings begrenzt auf drei Termine.
Individuelle Oberflächen
Die Benutzeroberfläche von Clockodo ist nicht individuell einstellbar. Lediglich das Firmenlogo lässt sich hochladen und auf den Exporten nutzen.
ZEP bietet mehr Einstellungsmöglichkeiten und erlaubt etwa die Wahl einer Grundfarbe oder eines Dark Modes.
Preisgestaltung
Clockodo bietet in der Projektzeiterfassung den Pro-Tarif für 10 Euro pro Nutzer im Monat an. Lediglich ein paar weitere Zusatzfunktionen sind dort exkludiert, die es für 2 Euro mehr im ergänzenden Plus-Paket gibt. Insgesamt kommen Unternehmen auf maximal 12 Euro pro Nutzer und Monat. Für Einzelnutzer gibt es einen kostenlosen Free-Tarif.
ZEPs Preisgestaltung richtet sich nach den Modulen, die man einzeln dazubuchen kann. Im Grundtarif sind wenige Funktionen enthalten, dafür können Unternehmen sich die Module individuell zusammenstellen. Ein ähnliches Setup wie der Pro Plus-Tarif von Clockodo mit 12 Euro bietet, kostet hier über 20 Euro pro Nutzer und Monat. Projektzeiterfassung startet bei 7 Euro, allerdings ohne Umsätze & Kosten und Abwesenheiten & Überstunden.
Ein Beispiel: Um in ZEP Abwesenheiten und Überstunden sowie Umsätze und Kosten zu sehen und einen Export der Daten für die Buchhaltung zu ermöglichen, zahlen Unternehmen 23,50 Euro pro Nutzer und Monat. Für zehn Nutzer sind dies 2.820 Euro im Jahr. Dasselbe Setup gibt es bei Clockodo für 10 Euro pro Nutzer und Monat, im Jahr also für 1.200 Euro.