Aufzeichnungspflicht beim Mindestlohn

Mit dem Mindestlohn zog die Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeit für bestimmte Branchen und Jobs in Deutschland ein. Die Zeiterfassung clockodo hilft Arbeitgebern, das Gesetz einzuhalten und Geldbußen zu sparen.

Aufzeichnungspflicht Mindestlohn

Das Mindestlohngesetz sieht nicht nur eine Untergrenze für das Gehalt vor. Auch eine Dokumentation der Arbeitszeit für bestimmte Branchen und Jobs ist mittlerweile Pflicht. Die Aufzeichnungspflicht betrifft die Anfangs- und Endzeit der Arbeit sowie die Pausen. Arbeitgeber müssen diese für bestimmte Mitarbeiter erfassen und zwei Jahre lang aufbewahren. Der Grund ist, dass der Durchschnittslohn pro Stunde im Monat sinkt, wenn Überstunden anfallen. Geringverdiener geraten so im Schnitt unter den gesetzlichen Mindestlohn, was gesetzlich nicht erlaubt ist.

Die Aufzeichnungspflicht gilt nicht nur für Minijobber beziehungsweise 450-Euro-Kräfte. Auch Branchen, die oft von Schwarzarbeit betroffen sind, müssen Arbeitszeiten erfassen:

  • Baugewerbe
  • Gaststätten und Herbergen
  • Speditions-, Transport- und Logistikbereich
  • Unternehmen der Forstwirtschaft
  • Gebäudereinigung
  • Messebau
  • Fleischwirtschaft

Das gilt für alle Arbeitnehmer, nicht nur für Geringverdiener. Auch ausländische Arbeitnehmer in Deutschland bekommen den Mindestlohn. Ein Verstoß gegen das Mindestlohngesetz zieht Geldbußen von bis zu 500.000 Euro nach sich.

Davon abgesehen ist ein Arbeitgeber auch verpflichtet, die über die normale werktägliche Zeit hinausgehende Arbeitszeit aufzuzeichnen. Alle Überstunden von jedem Angestellten sind laut Arbeitszeitgesetz zu dokumentieren und zwei Jahre lang aufzubewahren.


Dokumentation Arbeitszeit

Die Arbeitszeitnachweise beinhalten Beginn und Ende der Arbeitszeit an einem bestimmten Datum. Die Länge der Pause(n) kommt hinzu, deren genaue Lage ist aber nicht entscheidend. Diese Stundennachweise für Minijobber sind spätestens am siebten Tag nach der Arbeit aufzuzeichnen. Außerdem hat ein Arbeitgeber sie zwei Jahre lang aufzubewahren.

Die Aufzeichnungspflicht beim Mindestlohn hat auch Ausnahmen. Sie gilt nicht für Arbeitnehmer, deren verstetigtes Gehalt monatlich über 2.958 Euro liegt. Angestellte, die nachweislich über 2.000 Euro pro Monat in den letzten zwölf Monaten verdienten, sind ebenso ausgenommen. Familienangehörige wie Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und Eltern gehören auch zu den Ausnahmen.

Eine Stunde bedeutet genau 60 Minuten. Für diese Minuten ist der Mindestlohn zu zahlen. Andere Berechnungen wie Schulstunden á 45 Minuten sind nicht erlaubt.

Weitere Informationen zum Mindestlohn finden Sie im Lexikonbeitrag.


Mindestlohnaufzeichnungsverordnung

Für manche Arbeitnehmer reicht auch die Dokumentation der Dauer der Arbeitszeit aus. Das gilt dann, wenn der Mitarbeiter ausschließlich mobil arbeitet, keine festen Anfangs- und Endzeiten hat und die Arbeitszeit selbst einteilt. Solche Mitarbeiter verfügen frei über Beginn und Ende sowie Pausen bei der Arbeit. Ist einer dieser Faktoren nicht gegeben, gilt die Aufzeichnungspflicht.

Eine mobile Tätigkeit besteht zum Beispiel bei der Postzustellung. Eigene zeitliche Einteilung darf einen Zeitkorridor beinhalten, in dem die Arbeit erledigt wird. Außerdem wird sie dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitnehmer nicht permanent als Ansprechpartner für weitere Aufgaben zur Verfügung stehen muss.


Mindestlohn – Zeiterfassung mit Software

Die Aufzeichnungspflicht beim Mindestlohn ist mit einer digitalen Arbeitszeiterfassung am einfachsten einzuhalten. Eine elektronische Zeiterfassung für Mitarbeiter nimmt automatisch im Hintergrund die Arbeitszeit auf und übernimmt die Pflicht zur Aufzeichnung von allein. Jeder Eintrag ist mit einem Zeitstempel versehen, sodass die Anwesenheiten und Pausen für alle Angestellten dokumentiert sind. Minus- und Plusstunden sind jederzeit einsehbar und garantieren die Einhaltung des Mindestlohngesetzes. Gleichzeitig findet das Arbeitszeitgesetz Anwendung: Hinterlegte Regelungen zu Pausen und Mehrarbeit verschaffen einen schnellen Überblick.


clockodo übernimmt die Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeit

Die Zeiterfassungssoftware clockodo dokumentiert die gesamte Arbeitszeit Ihrer Mitarbeiter. Die Stoppuhr läuft während des Tages mit und nimmt automatisch und ganz nebenbei die Zeit auf. Jeder Zeiteintrag fließt in einen Bericht mit Überstunden. So behalten Sie für alle Angestellten den Überblick. Vor allem die Aufzeichnungspflicht beim Mindestlohn ist für Ihre Unterlagen entscheidend. clockodo ist eine Cloudlösung und dadurch jederzeit von überall für Sie erreichbar. So lässt sich die Personalplanung überblicken und anpassen. Die Berichte zeigen pro Tag, Woche und Monat genau auf, wie viele Arbeitsstunden angefallen sind.

Ruhepausen einhalten

Das Arbeitszeitgesetz einhalten

Sie finden in der Zeiterfassungssoftware direkt anwendbare Vorlagen für Arbeitszeitvorschriften. Wählen Sie in den Einstellungen die Vorlage für Deutschland, Österreich, Schweiz oder anderer Länder aus. clockodo überprüft jederzeit live, ob die Mitarbeiter diese einhalten. Vergeben Sie individuelle Soll-Stunden und lassen die Pausen automatisch vom Mitarbeiterkonto abziehen. Mit der Arbeitszeiterfassung von clockodo halten Sie sich automatisch an das Arbeitszeitgesetz und die Aufzeichnungspflicht beim Mindestlohn. Das Speichern im Online-System ermöglicht einen Rückblick auf die letzten Jahre. So ist gewährleistet, die Zeiteinträge von Minijobbern und betroffenen Branchen langfristig aufzubewahren.

Arbeitszeitvorschriften verwalten

clockodo erledigt die Aufzeichnungspflicht beim Mindestlohn

Start, Ende und Dauer für jeden Tag

Dokumentation von Pausen und / oder automatisches Abziehen

Einhaltung gesetzlicher Zeitvorschriften

Einstellen von individuellen Soll-Stunden

Übersicht aller Plus- und Minusstunden

Abwesenheitskalender für Urlaub und Krankheit

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